Lebenslauf Prof. Dr. jur. Reinfried Pohl

Persönliche Daten:

26. April 1928 geboren in Zwickau/Sudetenland (Nordböhmen)
Februar 1944 bis November 1944 Kriegsdienst als Luftwaffenhelfer
Dezember 1944 bis Kriegsende Wehrdienst als Panzergrenadier an der Ostfront
Juni 1945 Vertreibung aus dem Sudetenland/Tschechoslowakei nach Halle an der Saale
1946 Abitur in Halle an der Saale
1948 Erneute Flucht aus der damaligen SBZ aus politischen Gründen nach Marburg an der Lahn
1948 bis 1953 Studium als Werkstudent der Rechtswissenschaften an der Universität Marburg
März 1953 Erstes juristisches Staatsexamen
Dezember 1953 Promotion zum Dr. jur.
Seit 1958 verheiratet mit Anneliese Pohl, geb. Klingelhöfer (2008 verstorben), zwei Söhne, Reinfried und Andreas Pohl, geboren 1959 und 1964

Berufliche Daten:

1956 Aufnahme der Tätigkeit im Versicherungs-Außendienst beim Gerling-Konzern
1967 Erweiterung des beruflichen Schwerpunkts im Versicherungswesen durch Tätigkeit in nationalen und internationalen Investmentgesellschaften sowie Beginn einer engen Zusammenarbeit mit den Deutscher Herold Versicherungsgesellschaften in Bonn (heute der Deutschen Bank zugehörig).
1969 Entwicklung einer vollkommen neuen Konzeption des Angebotes von Finanzdienstleistungen in der Bundesrepublik Deutschland unter der Bezeichnung „Allfinanzangebot“ und damit erstmalige Prägung dieser heute weltweit zentralen und dominierenden Konzeption im Angebot von Dienstleistungen der Banken, Versicherungen, Bausparkassen und sonstigen Kapitalanlagegesellschaften.
1970 Einführung und erstmalige Prägung der Berufsbezeichnung „Vermögensberater“ in der Bundesrepublik Deutschland sowie Gründung der ersten Vermögensberatungsgesellschaft unter dem Namen Bonnfinanz AG in Bonn; zugleich Berufung zum Generalbevollmächtigten aller Deutscher Herold Versicherungsgesellschaften (heute der Deutschen Bank zugehörig).
1973 Gründung des Berufsverbandes „Bundesverband Deutscher Vermögensberater“, bis 2009 Präsident dieses Berufsverbandes mit Sitz in Frankfurt am Main, seitdem Ehrenvorsitzender
1975 Gründung der Allgemeine Vermögensberatung AG mit Sitz in Frankfurt am Main, die seit 1983 als Deutsche Vermögensberatung AG firmiert. Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Vermögensberatung AG und zugleich Vorsitzender der Geschäftsleitung der Deutsche Vermögensberatung Holding.

Besondere Ehrungen:

unter anderem:

12.03.1997 Verleihung des Komturkreuzes des Burgenlandes Österreich (durch den Landeshauptmann des Burgenlandes)
16.10.1998 Verleihung Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (durch den damaligen Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl)
23.10.1998 Ernennung zum Ehrensenator der Philipps-Universität Marburg durch den Senat und Präsidenten der Philipps-Universität
22.12.1998 Verleihung des Gra-Cruz da Ordem do Mérito Agricola e Industrial (Großkreuz des Verdienstordens der Republik Portugal für Leistungen in der Industriewirtschaft) durch den damaligen Präsidenten der Republik Portugal Dr. Jorge Sampaio am 29. Juni 1999
15.12.2006 Auszeichnung als Ehrenbürger der Stadt Marburg
19.12.2006 Verleihung des Großen Verdienstkreuzes mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (durch den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch)
08.05.2007 Ernennung zum Professor des Landes Hessen (durch den damaligen hessischen Wissenschaftsminister Udo Corts)

Würdigung als Ehrendoktor

  • der Philipps-Universität Marburg (Fachbereiche Rechtswissenschaft und Medizin)
  • der Lucian-Blaga-Universität Sibiu/Hermannstadt (Rumänien)